Dr. Zuzana Šebková-Thaller
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Dr. Zuzana Šebková wurde in Prag geboren und verbrachte ihre
Kindheit in der Tschechoslowakei. Nach einem längeren Aufenthalt in Schweden
lebt sie seit 1980 in Deutschland. Sie ist Kunsthistorikerin, Qigong-Lehrerin
und Mutter von sieben Kindern.
Ihre Qigong-Ausbildung hat sie in den Jahren 1985-87 bei der heute
schon legendären Josefine Zöller erhalten. Besonders eingehend wurden
ihr die "Zehn Meditationen auf dem Berge Wu Dang", die "Acht eleganten Übungen
im Sitzen und im Stehen", der "Atem des Drachen", die "Bewegung der fünf
Tiere", "Qigong im Gehen" und spezielle therapeutische Übungen vermittelt.
Seit 1987 ist Zuzana Šebková Ausbilderin.
Ihre Weiterbildung bekam Zuzana Sebkova-Thaller in Deutschland, China und
Japan. Zu ihren Lehrern zählen Meisterin Ma Hui Wen, Meister
Wang Yu, Meisterin Jiang Xue Ying, Großmeister
Liu Han Wen, Prof. Ding Hongyu, Prof.
Cong Yongchun und Prof. Lin Zhongpen.
Seit 1996 leitet sie "Qigong Weg", Zentrum für
energetische Arbeit, Lehr- und Forschungszentrum für Chan Mi Gong in Markt
Berolzheim.
Sie ist Ausbilderin der Deutschen Qigong-Gesellschaft e.V., der ChanMi Gong-Gesellschaft e.V. und Leiterin der Ausbildung an ihrem eigenen Institut Qigongweg. Alle Ausbildungen entsprechen den Ausbildungsleitlinien des Deutschen Dachverbands für Qigong und Taijiquan und werden von diesem anerkannt.
Dr. Zuzana Sebková-Thaller ist die 1. Vorsitzende des Deutschen Dachverbands für Qigong und Taijiquan., Mitglied des Beirats für Forschung und Dokumentation der Deutschen Qigong-Gesellschaft e.V. und des Ausbildungsbeirats der ChanMi Gong-Gesellschaft e.V. Seit 2006 ist sie auch Ehrenmitglied der Deutschen Qigong-Gesellschaft e.V.
Sie hat neben etwa 20 wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Kunstgeschichte
eine ganze Reihe von Artikeln und Büchern über Qigong
geschreiben und dazu auch CDs und Kassetten produziert. (s. auch. Publikationen von Zuzana Šebková)
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Im In- und Ausland unterrichtet sie vor allem ihre Spezialgebiete: Qigong
zur Geburtsvorbereitung, Qigong mit Kindern, Chan Mi Gong und therapeutisches
Qigong. In Tschechien ist ihr Konzept über "Qigong in der Schule"
in das Weiterbildungsprogramm der Lehrer aufgenommen worden. Ihre Kassetten
werden bereits im Unterricht verwendet.
In den letzten Jahren hat sie sich vor allem der Arbeit mit MS-Kranken gewidmet.
Sie hält Vorträge, unterrichtet Selbsthilfegruppen und an Kliniken, wo die
Ergebnisse wissenschaftlich dokumentiert werden. Sie arbeitet aber auch
mit einzelnen Patienten, für die sie ein auf ihre spezifischen Beschwerden
zugeschnittenes Übungsprogramm ausarbeitet.
In der Zeitschrift Tiandiren sind bislang von ihr drei Folgen über Qigong
und MS erschienen.
Ein Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeit ist der geistige
Hintergrund östlicher Meditationsübungen und seine überraschende
Nähe zum christlichen Denken. Sie läßt sich in frühchristlichen Schriften
und vor allem in der Kunst und im Schrifttum der spätmittelalterlichen Mystik
nachweisen.
Ein wichtiges Ergebnis ihrer kunsthistorischen Forschung war die Entdeckung
eines gemeinsamen Grundthemas der spätmittelalterlichen Kunst: die Heilige
Hochzeit von Himmel und Erde. Sie wird in jedem Augenblick im Makrokosmos
wie im Mikrokosmos vollzogen. So ereignet sich die Überwindung des Urübels,
das Himmel und Erde, Gott und Mensch, und auch die einzelnen Menschen untereinander,
entzweit. Zuzana Sebková's Dissertation "Sünde und Versöhnung in Jan van
Eycks Hochzeitsbild", Markt Berolzheim 1992, widmet sich eingehend diesem
Gedanken. Da dieses Grundthema auch der Kern der daoistischen Philosophie
ist, wird der Weg zu Qigong als Lebensweg - und nicht nur als funktionierende
Therapiemöglichkeit - auch für Christen eröffnet.
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